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Dieses Thema hat 2 Antworten
und wurde 832 mal aufgerufen
 Modellbahn-Anlagen Schmalspur
Zackel Offline


BAE-Club-Mitglied



Beiträge: 973

17.12.2007 12:02
Bergbaugesellschaft St.. Andreasberg m.n.H. Antworten

Liebe Harz- und Schmalspurfreunde,

bei mir nimmt ein Projekt langsam Gestalt an, welches mir erstmalig Mitte der 90er in den Sinn kam.
Als Freund von (fast) allem, was mit Harz, Bergbau und schmaler Spur zu tun hat, wollte ich schon immer eine Grubenanschlußbahn im Modell umsetzen. Die Frage nach dem Vorbild ließ mich zunächst zwischen dem Sauerland („Ramsbecker Bähnchen“ – real, Ließen-Dreislar“ – nur der Bahndamm wurde gebaut) und dem Harz (Barytbahn) schwanken. Als Baugröße glauibte ich zunächst noch an HOe. Erst durch einen Anlagenvorschlag von Loisl im EJ bin habe ich den Maßstab verdoppelt und soe bei 0e gelandet.

Während einer Aktenrecherche stieß ich auf die „Bergbaugesellschaft St. Andreasberg m.b.H.“, welche aus der bergrechtlichen Gewerkschaft „Andreasberger Hoffnung“ hervorging und irgend wann in den 1920er Jahren in der Deutschen Baryt-Industrie sowie der Metallgesellschaft aufging.

Was wäre gewesen, wenn die Untersuchungsarbeiten zu einem positiven Ergebnis geführt hätten, welche die Errichtung einer kleinen Schwerspatindustrie um Andreasberg erlaubte? Damit habe ich schon mal eine fiktive Grundlage für mein Projekt: eine Grubenanschlussbahn mit 750 mm Spurweite = 0e, welche die Gruben „Andreasberger Hoffnung“ und „Engelsburg“ mit der Schwerspatmühle am Standort „Silberhütte“, unweit des Staatsbahnhofes „Andreasberg-West“, verbindet.

Ich würde Euch gerne da Betriebskonzept vorstellen und Eure Meinung und Verbesserungsvorschläge lesen. Besteht Interesse?

Glückauf

Jörn

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"Da steht zu befürchten, das es in Mode kommt und als ungeheuer versnobt gelten wird, den Februar in Braunlage oder Altenau zu verbringen."


OOK Offline


BAE-Club-Mitglied



Beiträge: 5.507

17.12.2007 17:39
#2  Bergbau St. Andreasberg Antworten

Hallo Jörn,
das klingt spannend. Auf dein Betriebskonzept und den Anlagenentwurf bin ich sehr neugierig.

Im Übrigen wäre ich interessiert zu erfahren, wo denn die Mutungen auf Baryt in Andreasberg waren. Wenn du den Schwerspat nicht der Zahnradbahn zuführen, sondern eine eigene Grubenanschlussbahn nach Silberhütte trassieren willst, dürfte deine Grube ja wohl kaum im Bereich Samson/Katarina Neufang liegen, oder?

Bei meinem Endbahnhof St.Andreasberg soll es einen Erzladebunker geben, wobei noch nicht fest steht, welches Erz. Das bisschen Silbererz ist ja zu wenig, um ein Anschlussgleis mit Bunker zu rechtfertigen. Andererseits muss der Endbahnhof ziemlich oben im Dorf liegen, denn die Bahn kommt auf der Höhe des Tunnels des Rehberger Grabens durch die Jordanshöhe. Kannst du mir da ein Erz vorschlagen, dass dort oben verladen werden könnte?

OOK.
www.0m-Blog.dewww.edition-jaffa.de
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Zackel Offline


BAE-Club-Mitglied



Beiträge: 973

20.12.2007 18:36
#3 RE: Bergbau St. Andreasberg Antworten
Da beim "heimischen" Metallerzbergbau bereits 1910 Schicht im Schacht war, böte sich bei der BAE eine kleine Eisenerzgrube an: wie z.B. der "Rote Bär". In der Grube wurden 1920-1930 von der Ilseder Hütte Untersuchungsarbeiten durchgeführt; danach war der Bär das erste echte Harzer Besucherbergwerk. Noch heute betreiben wir den Bären als Lehrbergwerk, und wer Mut hat, ist herzlich eingeladen, vorbeizuschauen (http://www.lehrbergwerk.de).
In der Welt der BAE könnten die Untersuchungsarbeiten zu einem günstigen Ergebnis gekommen sein.

Der Betriebsplatz liegt ziemlich weit unten im Tal, ich würde das Erz mit Pferdefuhrwerken den Wäschegrund hinauf zum Bahnhof karren lassen und dort über eine simple Sturzbühne in BAE- oder Staatsbahn-Wagen (Zahnradbahn) kippen - Handarbeit ist Trumpf! Wenn die Jungs zwei O-Wagen am Tag abfertigen, sind sie gut gewesen. Die Schlufter Hütte wird sicher ein dankbarer Abnehmer für das Zeug sein - z.B. als phosphorarmer, eisenhaltiger Zuschlagstoff.
Wenn mehr Erzverkehr gewünscht ist, empfehle ich, kurz hinter dem Geseher Tunnel eine Anschlußbahn bis zum heutigen Restaurant "Roter Bär" und von dort eine Seilbahnstation runter zum Bären.

Im neuen Jahr krame ich mal meine gescannten Karten zur Wasserwirtschaft raus, da kann man dann sicherlich ein paar mehr Planspiele machen.

Ich bin gerade dabei, mein Konzept zu Papier zu bringen, schließlich soll ja alles HAnd und Fuß haben.

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