Genau Volker, Claus-Dieter Hübsch hat die Pupasch-Kette gegründet, erstes Haus war Goslar, heute gibt es das Stammhaus nicht mehr. Dafür noch viele Pupasch-Kneipen wie eben Hamburg, Brauschweig usw. Übrigens: Hübsch gilt damit als Erfinder der Systemgastronomie! http://www.ahgz.de/maerkte-und-unternehm...,607215994.html
hier die Vita von Hübsch: Claus Dieter Hübsch wurde kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Goslar geboren. Er studierte Marktwirtschaft und Kommunikation in Berlin. Anschließend machte er sich selbstständig und war inzwischen als Unternehmensberater, Buchautor und Wirt tätig. Hübsch bezeichnet sich selbst als den Erfinder der so genannten Erlebnisgastronomie. 1981 eröffnete in seiner Heimatstadt Goslar das erste Pupasch, das auf einem partyorientierten Spaß- und Erlebniskonzept mit Animateuren und verkleideten Kellnern fußte. Zahlreiche weitere folgten in der ganzen Republik. Dazu kam die Franchisekette Pflaumenbaum. Mitte der neunziger Jahre ging es allerdings steil bergab und eine Reihe Pupasch-Läden musste verkauft werden. Andere gingen in die Insolvenz. Ein zweiter Anlauf folgte 1999, als er das Konzept der Berliner Kneipe "Ständige Vertretung" auch in Hamburg und Hannover etablierte. Darüber hinaus eröffnete er in Hamburg zwei neue Restaurants, das Plaza und Trude. Er begann 1982 Seminare für Hotels sowie für gastronomische und Dienstleistungsbetriebe zu halten. Seit 1993 ist er als freier Unternehmensberater für diese Branchen und für im Tourismus aktive Firmen aktiv. Zudem hat er Handels-, Dienstleistungs- und Gastronomie-Systeme für die Industrie entwickelt. Hübsch hat als Kolumnist bereits für diverse Publikationen geschrieben. Zudem hat er 1995 das Buch Schaubühne Gastronomie veröffentlicht, einen Ratgeber für die richtige Konzeptionierung und Platzierung eines gastronomischen Betriebes am Markt. Verheiratet ist Claus Dieter Hübsch mit Gudrun Hübsch. Sie haben einen Sohn namens Klingsor. Zudem ist Hübsch Präsident eines lockeren Verbundes von etwa zwanzig Hamburger Gastronomen, des Gastroholix.
Heute gesehen: Eigenwerbung. So etwas könnte man sich auch für die Oderteich-Kneipe vorstellen: "Bist Du nach langer Wandrung weich, dann kehre ein im Oderteich!" oder so - dichten ist nicht meine Stärke!
Glückauf
Jörn
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"Da steht zu befürchten, das es in Mode kommt und als ungeheuer versnobt gelten wird, den Februar in Braunlage oder Altenau zu verbringen."
Das ist natürlich eine gute Vorlage. Aber da die BAE einen Bf Königskrug hat, könnte vielleicht besser dort ein Fake der originalen Tafel stehen, oder?
Bei meinem letzten Besuch in Wernigerode habe ich in Jüttners Buchhandlung (www.juettners.de) die Neuerscheinung: "Erinnerungen aus Wernigerode - Geschichten alter Unternehmen" v. Otmar Groß, erschienen im Papierflieger Verlag (www.papierflieger.eu), EUR 19,90, entdeckt. Das Werk beinhaltet in kurzer Fassung die Geschichte alter Unternehmen aus Wernigerode, die Auswahl erscheint jedoch willkürlich und nicht immer logisch. Besonders interessant erscheint dagegen die Fülle von farbigen Werbeplakaten, Anzeigen, Briefköpfen usw. aus verschiedenen Epochen.
Weiß gar nicht so genau, wo das hinpasst, was ich heute zeigen will. Ist vielleicht mehr "Kultur"? Oder Sonstiges? Egal, die Tage sah ich in Lauterberg diese Anschrift an einer Fleischerei:
Das erinnert mich sehr an meine früheren Beschäftigungen bei der Königshütte und dem Sägewerkes der Baryt. Da hieß der Spruch aber "Ohne Wurscht und ohne Speck etc". Ich selber habe in der Zeit mehr Blut- und Leberwurst gegessen, als in meinem ganzen restlichen Leben zusammen. Allerding erzählten die Alten, dass die Harzer Waldarbeiter und Bergleute nicht immer genug Mittel hatten für die Wurst (es sei denn, sie konnten selber ein Schwein halten), deshalb hieß die Salzgurke auch "Perchmannswurscht".
Gruß
Otto der sich auch wahnsinnig versnobt vorkommt, weil er im Oktober/November in Altenau Urlaub macht. ;-)